Einladung zum nächsten Offenen Treff und zur Demonstration:
Sa., 06.04., 14 Uhr (Details s.u.), Karolinenplatz
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Infomail 2/2025
• Redaktionsimpuls
Weckruf!
Liebe Pulsgeberin, lieber Pulsgeber,
Die EU wird mehr gebraucht denn je. Deshalb wollen wir mit Dir, und wenn Du Deine Freundinnen, Freunde und Nachbarn informierst, auch mit diesen, am kommenden Sonntag Flagge zeigen, bei uns in Darmstadt auf dem Karolinenplatz und zeitgleich in vielen weiteren Städten. (mx/JM)
Gemeinsam für ein starkes Europa!
Die Europäische Union steht an einem entscheidenden Wendepunkt! In Zeiten von Krieg an den Grenzen, wirtschaftlichen Herausforderungen und wachsendem Populismus müssen wir für unsere Werte eintreten. Die Europäische Union sichert Frieden, Wohlstand und Zusammenarbeit – doch sie braucht unsere Unterstützung!
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Warum Du kommen solltest:
- Für eine EU, die verteidigungsfähig ist und Sicherheit bieten kann!
- Für eine starke EU, die sich den globalen Herausforderungen stellt!
- Für eine demokratische, soziale und nachhaltige Europäische Union!
- Für mehr Zusammenhalt statt Spaltung!
- Für bessere Klimapolitik, soziale Gerechtigkeit und eine starke Wirtschaft!
• Aktuelles von Pulse of Europe Darmstadt
Einladung zum Offenen Treff auf und nach der Demo, So., 06.04., 14 Uhr
Der Offene Treff findet in diesem Monat im Rahmen der Demonstration „Gemeinsam für ein starkes Europa“ am 6. April um 14 Uhr auf dem Karolinenplatz statt (s. o.).
Gedenkfeier am Jahrestag des russischen Angriffs
Am 24. Februar jährte sich zum dritten Mal die von Putin angeordnete russische Invasion in die Ukraine. Am Friedensplatz waren wir von Pulse of Europe – wie jeden Samstag seit dem 24. Februar 2022 – mit der EU-Flagge präsent. Rund 1.000 Menschen gedachten an diesem sehr emotionalen und bewegenden Abend den Menschen in der Ukraine und außerhalb ihrer Heimat. Wir hatten 400 Flyer verteilt, auf denen wir die geopolitische Situation zusammengefasst und dann klar formuliert hatten, welche Maßnahmen die EU so schnell wie möglich ergreifen muss. (TF)
Workshops für Schüler zu Fragen der Klimakatastrophe
Pulse of Europe Darmstadt hat bei der Kooperation mit Schulen zum Thema Klima zwei wichtige Projekte erfolgreich realisiert. Das erste Projekt am 28. Januar 2025 war ein 3,5-Stunden-Workshop für Lehrer der Berufsschule Theodor Heuss in Offenbach im Rahmen des Pädagogischen Tags Klima.
Am 7. Februar 2025 veranstaltete Pulse of Europe Darmstadt dann einen Besuch der Klima Arena in Sinsheim für zwei Klassen der Theodor Heuss Schule. (TF)
Der englische PoE-Aktivist aus Darmstadt, Stephen Day, im französischen TV
Am 9. März trafen sich die europäischen Staats- und Regierungschefs zu einem Ukraine-Gipfel in London. Einer der Teilnehmer der Demonstrationen, die rund um das Treffen stattfanden, war Stephen Day. Der überzeugte Europäer und englische PoE-Aktivist, der zum Team hier in Darmstadt gehört, beschrieb dabei dem französischen Fernsehen Stimmung und Ziele der Kundgebung (0:29 bis 0:54 Minuten).
• Aktuelles von Pulse of Europe
„Europäische HausParlamente“: 10. Runde verlängert bis Ostern!
Schon mehr als hundert Bürgerinnen und Bürger diskutierten in kleinen Gruppen, daheim, im Gasthaus, jetzt im Frühling auch im Park oder online, europaweit über die Frage "Soll die Europäische Union eine größere Zuständigkeit bei der Steuerung der sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung der Mitgliedsländer bekommen?" Dazu stehen brisante Themen zur Debatte:
1. Soll in allen Ländern der EU eine einheitliche Vermögenssteuer für Reiche und Superreiche eingeführt werden, um sozialen Ungleichheiten entgegenzuwirken und gemeinsame europäische Projekte zu finanzieren?
2. Soll die EU ihren Bürgerinnen und Bürgern ein einheitliches Mindestmaß an sozialen Rechten, z.B. in den Bereichen Elternzeit, Arbeitslosengeld und Renteneintrittsalter garantieren?
3. Soll die EU mittels einer verbesserten Agentur die Förderung von Sprunginnovationen, wie zum Beispiel im Bereich Künstlicher Intelligenz, festlegen und übernehmen?
Wie immer werden die Ergebnisse aller EHP aus vielen EU-Ländern in einem Bericht gesammelt und an unterstützende EU-Abgeordnete zur Stellungnahme weitergeleitet. Alle Teilnehmenden werden zu Webinaren im Mai eingeladen und können dabei EU-Parlamentariern persönlich auf den Zahn fühlen. Mitmachen geht ganz leicht. Details und Anmeldung siehe https://ehp.pulseofeurope.eu/. (JM)
• Veranstaltungen/Kundgebungen
Einladung zur Friedenskundgebung in Darmstadt: Sa., 10.30 Uhr, z. Zt. auf dem Friedensplatz.
Seit Beginn des putinschen Angriffskrieges gegen die Ukraine findet jeden Samstag um 10.30 Uhr in Darmstadt eine Friedenskundgebung statt, welche von einem breiten Bündnis aus demokratischen Parteien, Vereinen und Bürgerbewegungen (u.a. PoE Darmstadt) getragen wird. Ort: Diesen Samstag (5.4.) findet die Kundgebung auf dem FRIEDENSPLATZ statt - kommt gerne mit Freunden und Fahnen dazu. Aktuelle Infos gibt es auf unserer Webseite https://www.poe-darmstadt.eu/Ukraine (UK/JM)
• Aktuelles aus Europa und der Welt
Zuerst europäisch einkaufen
Die Wirtschafts-und Handelspolitik des US-Präsidenten Donald Trump sorgt weltweit für Unruhe und Ärger, die von den Zöllen der USA betroffenen Staaten arbeiten an Gegenzöllen und anderen Maßnahmen. Doch nicht nur auf der Basis der Regierungen zeigen sich Reaktionen. In einigen Ländern werden auch die Verbraucher aktiv. In Europa sind Initiativen und Bewegungen gestartet, die ihren Mitbürgern Alternativen zu US-Produkten zeigen. Auf Reddit entstand im Februar die Bewegung „Buy from EU“, in dem Forum tauschen die mehr als 190.000 Nutzer Tipps zu europäischen Waren und Dienstleistungen aus. Unter „Go European“ können sich die Nutzer gezielt über europäische Produkte informieren. (mx)
Auch speziell für Internetdienste gibt es eine Seite mit „Europäischen Alternativen“. (UK)
Eurobarometer: Sicherheit steht weit oben
Das neue Eurobarometer zeigt die ansteigende Bedeutung von Schutz und Sicherheit bei den EU-Bürgern. Nach den Ergebnissen der Umfrage des Europäischen Parlaments wünschen sich zwei Drittel, dass die EU einen größeren Anteil beim Schutz vor globalen Krisen und Gefahren für die Sicherheit übernimmt. Für 89 Prozent ist es wichtig, dass die Union stärker geschlossen auftritt und aktiv wird. An der Spitze der politischen Themen stehen Verteidigung und Sicherheit (36 Prozent) sowie Wettbewerbsfähigkeit (32 Prozent). Die Frage, ob ihr Land von der EU-Mitgliedschaft profitiert, beantworten 74 Prozent mit Ja. Der höchste Wert seit 1983. (mx)
Situation der Ukrainer in Deutschland bessert sich
Die Situation der Geflüchteten aus der Ukraine in den Bereichen Familie und Schule, Wohnbedingungen, Arbeitsmarktintegration und Deutschkenntnissen hat sich nach den Untersuchungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung verbessert. Probleme sehen die Ökonomen in Fragen der Kinderbetreuung. Sie empfehlen die Förderung alternativer Kinderbetreuungsmodelle, um den Müttern einen leichteren Einstieg in den Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Schwierigkeiten gebe es durch die Bürokratie bei der Anerkennung von Berufsabschlüssen. Dabei verfügten rund 75 Prozent über einen beruflichen oder einen Hochschulabschluss. Defizite zeigten sich auch bei den schulischen Möglichkeiten. Immer wieder besuchten die Kinder Schulen unterhalb ihres Leistungsniveaus. (mx)
Zahl der Wohnungen in Europa auf Tiefstand
Die Zahl der in Europa neu gebauten Wohnungen befindet sich auf einem niedrigen Niveau. Nach Angaben des Ifo Instituts werden in diesem Jahr nur rund 1,5 Millionen Wohnungen gebaut, ein Rückgang von 5,5 Prozent gegenüber 2024. Damit werde der niedrigste Wert seit 2015 erreicht, so die Wirtschaftsforscher. Für 2026 werde mit einem Plus von 3,0 Prozent gerechnet. Für Deutschland könne das Minus im kommenden Jahr noch einmal bis zu 15 Prozent betragen und die Gesamtzahl der Neuwohnungen bei nur 175.000 Wohnungen liegen. Die besten Werte zeigten sich in Nordeuropa: Schweden (plus 12 Prozent) für 2025, Dänemark (plus 28 Prozent), Finnland (plus 23 Prozent) und Norwegen (plus 13 Prozent) für 2026.
• Klima und EU-Politik
Bundesgerichtshof entscheidet über Greenwashing bei Fernbusreisen
Der Bundesgerichtshof hat ein Urteil des Landgerichts Dessau-Roßlau über die Angabe von CO₂-Kompensationen bei Fernbusreisen bestätigt. Die erste Instanz hatte entschieden, dass allgemeine und vergleichende Angaben einer strengen Kontrolle unterworfen sein müssten. Geklagt hatte das Umweltbundesamt (UBA). „Wenn Unternehmen mit Nachhaltigkeitsversprechen werben, müssen die Verbraucher sich darauf verlassen können, dass diese auch stimmen“, sagte UBA-Präsident Dirk Messner. Das UBA ging auf Anfrage der zuständigen belgischen Behörde gegen irreführende Umweltaussagen des Fernbusunternehmens vor. Das UBA hatte dem Unternehmen im Januar 2023 untersagt, in Belgien mit der Aussage zu werben, Fernbusse seien die umweltfreundlichsten Verkehrsmittel. Für die CO₂-Kompensation nannte das Transportunternehmen den Kunden Preise, nicht aber die Menge des zu kompensierenden CO₂-Ausstoßes. Die Entscheidung stärke auch die Kooperation zwischen den EU-Mitgliedstaaten, so Messner.
• Literatur Tipp
„Das ist bei uns nicht möglich“
Der Roman „Das ist bei uns nicht möglich“ von Sinclair Lewis ist zwar schon fast 90 Jahre alt – erschienen 1936 – , doch er ist immer noch und jetzt wieder hochaktuell. Der US-amerikanische Literaturnobelpreisträger beschreibt in seinem Buch, wie ein egozentrischer Populist Präsident der USA wird, die Demokratie zerstört und das Land zu einem faschistischen Staat umbaut. Viele Passagen können als Abziehbilder auf die heute Entwicklung unter Donald Trump gelegt werden. Sinclair Lewis: „Das ist bei uns nicht möglich“, Aufbau Verlag, 442 Seiten, 16 Euro. (mx)
• Zitat/Thema des Monats
Historiker und Faschismusforscher verlassen die USA
Der führende Faschismusforscher und Philosoph Stanley bestätigte, dass die Politik der Trump-Regierung der Grund für den Abschied aus Yale ist. Zitat: "Die Entscheidung liegt vollständig am politischen Klima in den Vereinigten Staaten … Wir werden die Demokratie woanders verteidigen. … Es ist nicht nur Donald Trump. Es ist die Maschine hinter Donald Trump. Die USA befinden sich inmitten einer autokratischen Machtübernahme. Es regiert ein Regime, das die Macht nicht wieder abgeben wollen wird.“ Der Historiker Timothy Snyder, mit seinen Büchern und Essays, unter anderem über die Geschichte der Ukraine, auch bei uns in Deutschland bekannt, sieht die Freiheit bedroht und forscht künftig in Kanada. Details: https://www.zeit.de/politik/ausland/2025-03/yale-usa-kanada-timothy-sny… (JM)
• PoE-Spenden und –Fördermitgliedschaften
Pulse of Europe wird weiterhin seine Stimme lautstark für die europäische Sache erheben, in Darmstadt, in Frankfurt, überall da, wo es gebraucht wird. Mit vielen Aktionen, Kampagnen und Veranstaltungen wollen wir unseren Beitrag leisten zur Entwicklung einer echten europäischen Zivilgesellschaft, für eine gute Zukunft eines geeinten Europas.
Über Zuwendungen und Spenden für unsere ehrenamtliche Arbeit freuen wir uns sehr. Wir können jeden Euro für unsere Projekte gut gebrauchen. Spendenkonto
DE34 5125 0000 0001 0824 34 | Taunus Sparkasse | HELADEF1TSK.
Bitte im Betreff zuerst "Darmstadt" angeben, so ist sichergestellt, dass die Spende für unsere Darmstädter Aktivitäten eingesetzt werden kann. (JM)
• Kontakt
Pulse of Europe, Darmstadt • Redaktion: Udo Kurilla (UK), Wolfram Marx (mx), Jörg Mattutat (JM) • darmstadt@pulseofeurope.eu
• Impressum
Pulse of Europe e.V. • Wolfsgangstrasse 63 • 60322 Frankfurt • info@pulseofeurope.eu • 0049157 72120988 • Der Verein wird vertreten durch seinen Vorstand, dieser wiederum durch seinen Vorsitzenden Dr. Daniel Röder • Eintragung im Vereinsregister: Registergericht: Frankfurt am Main, Registernummer: VR 16000 • Haftungshinweis: Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernehmen wir keine Haftung für die Inhalte externer Links. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.
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