PoE Darmstadt
Einladung zum nächsten Offenen Treff: Mi., 08.04., 19 Uhr (Details s.u.),
Restaurant „Sitte“, Karlstr. 15 (ggü. Grohe)
Infomail 4/2026
• Redaktionsimpuls
Orbans Abschied beendet die Blockade Europas
Liebe Pulsgeberin, lieber Pulsgeber,
Victor Orban ist der größte Bremsklotz für die EU, für ihn geht es darum, die Arbeit der Union so stark und viel zu stören wie möglich und sie lahmzulegen. Daher schauen die Verantwortlichen in Brüssel und Straßburg sowie die nationalen Regierungen, mit Ausnahme der Slowakei, mit Spannung und Bangen am 12. April nach Budapest, denn am Sonntag nach Ostern stehen in Ungarn Parlamentswahlen an. Nach 16 Jahren soll die Herrschaft Orbans endlich enden. Hoffnungsträger ist Orbans Herausforderer Peter Magyar von der pro-europäischen konservativen Tisza-Partei. Europa setzt darauf, dass er Ungarn wieder an die EU heranführt und sie nicht als Gegner bekämpft. Ein Vorgehen, das Orban ständig verfolgt und dabei versucht, die Ungarn mit einer Informationskampagne – nein, einer Schmutzkampagne – auf seine Seite und weg von Europa zu ziehen.
Dafür hat er sich in seiner langen Regierungszeit das passende Feld gebaut, freie Medien gibt es im Land kaum noch. Ihnen wurde entweder die Lizenz entzogen oder Orban-freundliche Unternehmen und Oligarchen übernahmen sie. Dabei kamen auch Methoden wie das Streichen der Werbeanzeigen zum Einsatz, wobei die Verlage, TV- und Radiostationen sowie Internetportale wirtschaftlich so geschwächt wurden, dass sie schließlich Konkurs anmelden mussten. Aber auch KI mit gefälschten Videos gehört zum Repertoire, die sozialen Medien sind durchsetzt. Doch Magyar setzte mit persönlicher Präsenz dagegen, reiste praktisch ohne Pause durchs ganze Land, zeigte sich auch in Dörfern bei Veranstaltungen, sprach mit den Menschen. Mit Erfolg: Tisza liegt seit Monaten in den Umfragen mit deutlichem Vorsprung vor Orbans Fidesz-Partei, die mit ihrer lange Zeit bestehenden Zwei-Drittel-Mehrheit die Verfassung nach Orbans Wünschen änderte und gestaltete.
Einladung zum nächsten Offenen Treff: Do., 05.03., 19 Uhr (Details s.u.),
Restaurant „Sitte“, Karlstr. 15 (ggü. Grohe)
Infomail 3/2026
• Redaktionsimpuls
„Klimapolitik ist mehr als nur die Transformation der Wirtschaft“
Liebe Pulsgeberin, lieber Pulsgeber,
Mitte Februar hat sich im Streitgespräch in der Zeit, das das Wochenblatt regelmäßig durchführt, mal wieder gezeigt, wie weit CDU und Grüne in einer der zentralen Fragen voneinander entfernt sind. Bei Antworten auf und Lösungen für die Frage „Müssen wir die Klimaziele aufweichen“ lagen Felix Banaszak, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Bundestag, und der EVP-Abgeordnete Dennis Radtke (CDU), der auch Vorsitzender der Christlichen Demokratischen Arbeitnehmerschaft ist, deutlich auseinander.
Einladung zur Kundgebung am
Dienstag, 24. Februar, 18 Uhr auf dem Friedensplatz
Werde ein Licht der Hoffnung![]() |
Liebe Pulsgeberin, lieber Pulsgeber,
wir müssen am Dienstag einen traurigen Jahrestag begehen: Vier Jahre sind vergangen, seit die russische Armee die Ukraine angegriffen hat und völkerrechtswidrig einmarschiert ist. Immer noch sterben Menschen, erfahren furchtbares Leid und immer noch ist kein Ende absehbar. Wir einzelnen können wenig an der Situation ändern, aber zusammen können wir unserer Empörung Ausdruck verleihen und unsere Unterstützung für die Ukrainer zeigen. Die Ukrainer verteidigen in ihrem Kampf für Freiheit, Gerechtigkeit und Demokratie auch uns.
Am Dienstag, 24.2.2026, dem Jahrestag des Kriegsbeginns, gibt es dazu Gelegenheit:
Um 18.00 Uhr findet in Darmstadt eine Kundgebung auf dem Friedensplatz statt (siehe Bild).
Weiterhin findet seit Kriegsbeginn jeden Samstag um 10.30 Uhr, also auch am 21.2.2026, auf dem Friedensplatz in Darmstadt eine Friedenskundgebung statt. Dazu gibt es auf unserer Webseite weitere Informationen.
Herzliche europäische Grüße, Slawa Ukraini
Das Orgateam von
Pulse of Europe Darmstadt
Einladung zum nächsten Offenen Treff: Do., 05.02., 19 Uhr (Details s.u.),
Restaurant „Sitte“, Karlstr. 15 (ggü. Grohe)
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Infomail 2/2026
• Redaktionsimpuls
„Freier Handel hilft, Zölle schaden“
Liebe Pulsgeberin, lieber Pulsgeber,
der Januar 2026 war noch nicht vorbei, da hatte die EU schon zwei maßgebende und wichtige Schritte für die Zukunft und die Handels- und Wirtschaftspolitik der Union vorgenommen. Die Abkommen mit den Mercosur-Staaten und Indien setzen deutliche Marken und eröffnen den Mitgliedsstaaten neue Märkte und große Chancen. Durch die Verträge mit den vier Ländern in Südamerika entsteht ein Markt mit zusammen mehr als 700 Millionen Menschen, mit Indien umfasst er mehr als eine Milliarde Menschen. Und die beiden Abkommen verschaffen der Union einen wesentlichen Vorteil, denn sie ist den USA und China zuvor gekommen und verschaffen sich enge Handelspartner und verringern die Abhängigkeit von den beiden anderen wirtschaftlichen Großmächten. Und dies ist essentiell, denn Trump macht diese Abhängigkeit jeden Tag deutlich und droht den bisherigen Partnern mit kruden Zöllen und ist nur an einem nach außen abgeschlossenen Inlandsmarkt interessiert. Ein völlig falscher Ansatz, denn die Globalisierung ist kein hypothetisches Denkmodell, sie bestimmt die Wirtschaft und das tägliche Leben. Sich davon ausschließen zu wollen, ist ein wirtschaftspolitischer Fehler, der nur dem eigenen Volk schadet. Der Aufbau von Abkommen und zollfreiem Handel erreicht genau das Gegenteil.






